EO Institut - Gefährdungsbeurteilung

Dieses explain-it handmade erklärt, welche psychischen Belastungsfaktoren es am Arbeitsplatz gibt und wie sie sich vermeiden lassen.

EO Institut
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Ohje, Arbeiten unter solchen Bedingungen. Da sind wir uns einig: das geht gar nicht! Wenn unsere Lackierer ihre Arbeit noch lange ausüben sollen, müssen sie sich vor den Belastungen schützen. Das Gleiche gilt für psychische Belastungen. Auch sie haben Auswirkungen auf die Beschäftigten bis hin zu Depressionen, chronischer Erschöpfung, Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Störungen. In solchen Fällen fallen Beschäftigte manchmal für längere Zeit aus. Aber wie sehen solche psychischen Belastungsfaktoren konkret aus?
Ein Beispiel dafür kann die Politik der offenen Tür sein: Permanente Störungen können Beschäftigte überfordern. Noch dazu mindert ein hohes Stresslevel die Qualität der Arbeit.
Von einer Lösung profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen. Wenn Gefahrenpotentiale erkannt und gelöst werden, beugt dies nicht nur dem Ausfall einer Arbeitskraft vor, sondern erhöht auch die Identifikation mit dem Unternehmen.
Wie geht das genau?
Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen wird untersucht, ob eine Tätigkeit Merkmale aufweist, die die psychische Gesundheit belasten können. In Deutschland besteht seit 2013 eine gesetzliche Verpflichtung zu einer solchen Überprüfung. Wichtig ist: Es werden keine Aussagen über die Gesundheit einzelner Personen getroffen. Vorgehen und Methodik sind wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt. Selbstverständlich werden für die Gefährdungsbeurteilung nur speziell geschulte Arbeitspsychologen eingesetzt.
Mit dem Gefährdungsbarometer, einem kurzen Fragebogen – circa zehn Minuten – stellt das EO-Institut die Gefährdung fest. Danach folgt entweder ein Analyseworkshop, in dem gemeinsam mit Beschäftigten Ursachen und Lösungen besprochen werden, oder Arbeitsplatzinterviews mit einzelnen Beschäftigten. Aus den Ergebnissen leitet das EO Institut gemeinsam mit dem Unternehmen Maßnahmen ab. Die Umsetzung muss nicht kostenintensiv sein. Gehen wir kurz zurück zu unserem Beispiel mit der offenen Tür: In der Lohnbuchhaltung waren es die ständigen Unterbrechungen, die die Beschäftigten belasteten. Nun gibt es eine Lösung: Die Beschäftigten sind nur noch zu festgelegten Sprechzeiten erreichbar. Sonst ist ihre Tür zu und sie können konzentriert arbeiten. So erledigen sie ihre Aufgaben nicht nur schneller, sondern sind auch weniger beansprucht. Unbelastet arbeitet es sich eben einfach am besten.

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