Hexal - OMEP

In diesem explain-it handmade Erklärvideo erklären wir, wie das Medikament OMEP von Hexal wirkt.

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Gerd hat häufig Sodbrennen. Nach dem Essen brennt die Speiseröhre, in der Arbeit kann er sich nicht mehr konzentrieren und nachts halten ihn die Schmerzen wach. Das kann folgende Ursachen haben: Gerds Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre ist erschlafft und sein Magen produziert zu viel Säure – so gelangt immer wieder Säure in die Speiseröhre.

Die Lösung: Weniger Säure im Magen, damit die Schleimhaut in der Speiseröhre nicht mehr bei jedem Aufstoßen gereizt wird.

Bisher nimmt Gerd Antazida – die neutralisieren zwar in wenigen Minuten den Mageninhalt, aber lassen in ihrer Wirkung nach 2 bis 3 Stunden auch schon wieder nach. Auch wird von mehrmals täglichen Antazida-Gaben in der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten - DGVS – abgeraten, denn sie sind vor allem bei längerem Einsatz und in höheren Dosen mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden.

Protonenpumpeninhibitoren, kurz PPIs, wie zum Beispiel OMEP® HEXAL 20 MG, blockieren dagegen einen Teil der Säurepumpen in der Magenwand. So wird weniger Säure abgegeben – aber immer noch genug für eine ausreichende Verdauung. OMEP® HEXAL 20 MG bekämpft also eine Ursache von Sodbrennen: Die überschüssige Säureproduktion.

Die Wirkung von PPI setzt oft schon nach 30 Minuten ein, die volle Wirkung baut sich über 1 bis 2 Tage auf und dauert 2 bis 3 Tage an. Denn solange braucht der Magen, um neue Säurepumpen zu bilden. Tipp für Gerd: Die Kapsel am besten 30 Minuten vor dem Frühstück einnehmen, denn bei Nüchterneinnahme tritt die Wirkung schneller ein. Dann hat er Ruhe vor Sodbrennen und die Schleimhaut kann sich regenerieren.

Weil die Schleimhaut sich so gut erholt, ist sie auch nach Ende der Medikation weniger anfällig für Sodbrennen. In einer Studie hatte fast die Hälfte der Anwender eines Omeprazol-Präparates nach 14-tägiger Anwendung in den folgenden 3 Monaten keine Beschwerden mehr – ganz ohne Medikamente. Zudem zeigen über 1350 klinische Studien: der Wirkstoff Omeprazol ist gut verträglich - - das gilt insbesondere für die Selbstmedikation von maximal 14 Tagen. Mögliche Nebenwirkungen der Langzeittherapie spielen bei diesem Zeitraum keine Rolle.

Kein Wunder, dass die Leitlinien der DGVS PPI, wie OMEP HEXAL 20 mg, als Mittel der ersten Wahl für alle Patienten mit stärkerem und häufigerem Sodbrennen empfehlen.

Denn PPI bekämpfen schnell und zuverlässig die Ursache und wirken langanhaltend gegen Sodbrennen. Gerade deshalb sind PPI den Antazida und H2-Blockern bei der Symptombekämpfung von Sodbrennen deutlich überlegen.

Falls Gerd nach 14-tägiger Anwendung immer noch unter Beschwerden leidet - egal ob er PPI oder Antazida eingenommen hat – sollte er einen Arzt aufsuchen.

Fazit: PPI sind grundsätzlich sehr sichere und gut verträgliche Präparate zur Behandlung von Sodbrennen.