Paulaner - Hefe

In diesem explain-it handmade Erklärvideo für Paulaner wird erklärt, was Hefe ist und wie sie zum Bierbrauen eingesetzt wird.

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Wasser, Hopfen und Malz braucht man zum Bierbrauen. Na klar! Aber eine Zutat fehlt in der Reihe: die Hefe. Sie findet sich nicht nur im Weißbier, sondern ist unabdingbar für das Bierbrauen. Denn sie sorgt für die Gärung und somit für Aromen, Kohlensäure und den Alkohol im Bier. Früher kam die Hefe über die Luft und eigentlich eher zufällig ins Bier. Denn Ihre Wirkung war damals unbekannt. Dank der sogenannten Wildhefen gelang das Bierbrauen aber doch – vor allem in der Nähe von Backstuben. Heute ist man sich der Bedeutung der Hefe natürlich bewusst und kultiviert sie mit besonderer Hingabe. Unsere eigene Paulaner Reinzucht-Hefe ist genau auf unsere Biere abgestimmt und sorgt so seit Jahrzehnten für konstante Qualität und die typischen Paulaner Aromen. Deshalb ist unser Hefestamm ein gut gehütetes Geheimnis unseres Geschmacks! Und bei der Gärung entfaltet er sein ganzes Potenzial: Bis zu 30 Millionen fleißige Hefezellen arbeiten bei der Gärung an einem Milliliter Bierwürze. Aber was genau passiert bei der Gärung? Im Gärkeller wird die Hefe zur Bierwürze aus Hopfen, Malz und Wasser gegeben. Durch Belüftung mit Sauerstoff vermehren sich die Hefezellen. Ist er aufgebraucht, beginnen sie mit der eigentlichen Gärung: Die Hefezellen verwandeln den zuvor aus Malzstärke gewonnenen Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure. Zusätzlich entstehen bis zu 200 Aromen. Einige davon gehen bei der Nachgärung wieder verloren – und das ist auch gut so. Andere, wie zum Beispiel das für Weißbier typische Bananenaroma, bleiben. Man unterscheidet zwischen zwei Hefesorten: obergärige und untergärige Hefe. Wie der Name schon sagt, zeigen sich deren Unterschiede beim Gärprozess. Obergärige Hefe bildet Sprossverbände und wird von der Kohlensäure nach oben getragen, während untergärige Hefe diese nicht bildet und absinkt. Außerdem gärt die untergärige Hefe bei niedrigeren Temperaturen – zwischen 5 und 12 Grad – und braucht etwas mehr Zeit als die obergärige Hefe. Das wirkt sich auch auf das Aroma aus und so entstehen unsere Biersorten: Zum Beispiel enthalten Helles, Pils oder unser Zwickl untergärige Hefe. Zu den obergärigen Bieren hingegen gehören regionale Sorten, wie Kölsch oder Alt – und natürlich unsere Weißbiere. Also, auch dank der Hefe kannst du die ganze Vielfalt unserer Biere genießen! Denn was früher zufällig geschah, wird heute bei Paulaner mit aufwendigem Hefe-Management gemacht. Sonst wären Hopfen und Malz verloren! Na dann, Prost!