Siemens - Safe Water Enterprise

Dieses explain-it Erklärvideo für Siemens stellt das Projekt "Safe Water Enterprise" vor, ein Trinkwasser-Projekt in Kenia. Das Projekt sorgt nicht nur für sauberes Trinkwasser, sondern bietet Einwohnern auch die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten.

Siemens Stiftung
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Sauberes Trinkwasser benötigen Menschen auf der ganzen Welt, doch: in manchen Regionen gibt es kein sauberes Wasser. Das weiß auch Mary. Mary wohnt in einem Dorf in Kenia und holt das Trinkwasser für ihre Familie an einem Fluss. Doch das Flusswasser ist nicht sauber; ihre Kinder sind davon sogar krank geworden. Damit sich das in Zukunft ändert hat die Siemens Stiftung gemeinsam mit der SkyJuice Foundation eine Lösung entwickelt: Das „Safe Water Enterprise“.
Das „Safe Water Enterprise“ ist ein Kiosk, der das Wasser einer vorhandenen Wasserquelle filtert und es dann zu einem fairen Preis verkauft. Er versorgt so die Dorfbewohner mit sauberem Trinkwasser.
Doch wie wird eigentlich das Wasser gefiltert? Was muss der Kioskmanager tun damit es funktioniert? Und wo kann ein „Safe Water Enterprise“ aufgebaut werden?

Das Wasser wird durch einen SkyHydrant gefiltert. Im SkyHydrant befindet sich ein Membranfilter, der aus rund 10.000 Kunststoff-Röhrchen besteht. Dort durch wird das schmutzige Wasser aus der Quelle gepresst; das geschieht mittels Schwerkraft – also ganz ohne elektrischen Strom. Durch den Druck wird das Wasser dann durch die Poren der Röhrchen gedrückt. Dabei bleiben alle Bakterien und Schmutzstoffe vor den Poren hängen und nur das saubere Wasser gelangt in das Innere der Röhrchen. Auf diese Weise können pro Stunde bis zu 700 Liter Wasser ganz ohne Chemie gesäubert und in einem Tank gespeichert werden. Mary kann dann das saubere Wasser am Wasserstand des Kiosks in ihren Kanister füllen und es beim Kioskmanager David bezahlen.

Davor muss David Mary‘s Wasserkanister desinfizieren. Und er hat eine weitere, sehr wich-tige Aufgabe: Er muss die Membran im SkyHydrant jeden Tag bewegen, damit die gefilterten Schmutzpartikel abfließen können. Das lohnt sich für ihn richtig: Bei regelmäßiger Wartung hält der Membranfilter bis zu zehn Jahre lang!
Noch dazu führt David genau Buch über die Verkäufe, denn für ihn sichert das „Safe Water Enterprise“ das Einkommen für seine Familie. Dazu erhält David Trainings im Bereich Technik und Unternehmensführung. Gemeinsam mit Gemeindemitgliedern nimmt er außerdem an Schulungen zu Gesundheit und Hygiene teil.
Safe Water Enterprises können in allen Dörfern aufgebaut werden, die eine ausreichende Wasserquelle in unmittelbarer Nähe haben und in denen mindestens 300 Familien leben. Es steht an einem zentralen Ort, zum Beispiel einem Marktplatz, damit die Bewohner möglichst kurze Wege zum Trinkwasser haben.

Mary freut sich: Dank Safe Water Enterprise hat ihr Dorf sauberes Trinkwasser und ihre Kinder bleiben gesund. Und auch David ist glücklich: Er kann jetzt ein kleines Unternehmen leiten.