Social Entrepreneurship Akademie

Die Social Entrepreneurship Akademie erklärt, was Soziales Unternehmertum ausmacht und wie man Social Entrepreneur wird.

  • Gesellschaft

Das sind Daniel und Lisa. Lisa ist bereits seit drei Jahren berufstätig. Daniel hat nur noch ein Jahr bis zu seinem Abschluss. Beide wollen künftig eine Arbeit machen, mit der sie et-was bewirken können, nicht nur Geld verdienen. Aber wie genau sieht so eine Arbeit aus? Bei ihrer Suche stoßen sie auf den Begriff „Social Entrepreneurship“. Das hört sich interessant an, finden Daniel und Lisa, und sie forschen genauer nach:
Social Entrepreneurship oder Sozialunternehmertum ist Unternehmertum zum Wohle der Gesellschaft. Das bedeutet: Der Erfolg solcher Unternehmen wird nicht nur an finanziellen Profiten, sondern anhand des gesellschaftlichen Nutzens bewertet. Mit innovativem Gestaltungswillen und unternehmerischem Denken und Handeln kommen Social Entrepreneure dort weiter, wo öffentliche Institutionen und NGOs an ihre Grenzen stoßen.
Lisas und Daniels Interesse ist geweckt. Nur: Wie wird man „Social Entrepreneur“? Bei ihrer Recherche werden sie auf die Social Entrepreneurship Akademie in München aufmerksam. Die Social Entrepreneurship Akademie ist eine sich selbst tragende Netzwerkorganisation der Hochschule München, der LMU München, der TU München und der Universität der Bundeswehr. Ihr Ziel: Menschen zu befähigen, mit Unternehmergeist und Kreativität die großen sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Sie ist unter dem Leitspruch Education for Societal Change in den Bereichen Qualifizierung, Gründungsförderung und Netzwerk aktiv:
Die „Qualifizierung“ bietet zum Beispiel ein zweijähriges, studien- oder berufsbegleitendes Zertifikatsprogramm „Gesellschaftliche Innovationen“ an. Dabei werden spezifisches Wissen und Methoden zum Thema Social Entrepreneurship gelehrt.
Das wäre genau das Richtige für Daniel und Lisa!
Das Besondere: Das zweite Jahr des Programms ist ein Praxisjahr. Hier werden die im ersten Jahr entwickelten Ideen umgesetzt. Dabei hilft die „Gründungsförderung“ der Akademie. Das bedeutet: Direktes Coaching und Beratung. Noch dazu werden sie mit bereits aktiven Social Entrepreneurs aus dem Förderprogramm vernetzt.
Bei all dem unterstützt sie der Bereich„Netzwerk“ – zum Beispiel durch Wettbewerbe,Diskussionsveranstaltungen oder Kooperationen mit dem weltweit wachsenden Netzwerk der Social Entrepreneure.
Daniel und Lisa beschließen, sich gemeinsam für das Zertifikat zu bewerben. Sie sind glücklich ihrem Ziel ein Stück näher gekommen zu sein: Eine sinnvolle Arbeit mit der Chance die Welt ein wenig besser zu machen.