Wissenschaftliche Erklärvideos

Die explain-it Erklärvideo-Studie mit der Uni Mannheim

Explaining explain-it

Gemeinsam mit der Universität Mannheim haben wir 2013 in einer Studie die Wirkung unserer explain-it Erklärfilme evaluiert. Denn wir wollten genau verstehen, welche Wirkmechanismen hinter unseren Filmen stehen und vor allem erfahren, wie wir sie noch besser machen können!

Dafür haben wir das Erklärvideo – in diesem Fall übrigens zum Thema „Erdgas-Antrieb für Autos“ – variiert, um beispielsweise die Auswirkungen eines höheren Unterhaltungswertes auf bestimmte Variablen wie zum Beispiel Erinnerung oder Einstellung zu ermitteln.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige Ergebnisse vor. Alles verraten wir natürlich nicht – Coca Cola gibt seine Zauberformel ja auch nicht heraus! Und für uns sind diese Erkenntnisse Teil unseres Geheimrezepts für gute Erklärfilme.

Neugierig? Nehmen Sie jetzt Kontakt auf!

Professor Peter Vorderer – Leiter der Studie

Professor Peter Vorderer, Professor of Media and Communication Studies, vom Institut für Medien- und Kommunikationsforschung der Universität Mannheim betreute die wissenschaftliche Untersuchung der explain-it Erklärfilme. Er und sein Team sind dafür genau die Richtigen:

“Es ist das Konzept der explain-it Erklärfilme, Lernen und Unterhaltung zu kombinieren. Unser Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit sogenannten Entertainment-Education-Projekten."

Herr Dr. Vorderer und sein Team fanden im Kern heraus, dass der untersuchte Film:

  • “von den Zuschauer/inne/n sehr positiv bewertet wird,
  • ihnen zahlreiche Impulse gibt
  • und einen signifikanten Einfluss auf die Einstellung hat.”

Insgesamt resümiert der Leiter der Studie: “Für die vergleichsweise kurze Filmdauer von nur etwa drei Minuten sind das bemerkenswerte Ergebnisse.”

Die Teilnehmer

An der Hauptstudie haben 440 Probanden teilgenommen, 387 Fragebögen konnten analysiert werden. Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 84 Jahren alt und über alle Bildungsgrade verteilt. Das Durchschnittsalter lag bei 50 Jahren, die Geschlechter waren annähernd gleich verteilt.

Insofern kann praktisch von einer repräsentativen Abbildung der Grundgesamtheit (die aufgrund des Themas des untersuchten Films als „Gesamtheit der deutschen Bevölkerung in Führerscheinbesitz“ definiert war) ausgegangen werden.

Allgemeine Ergebnisse (Auszug)

Das Erklärvideo wird insgesamt sehr positiv bewertet. Die rechts genannten Items bestätigen das – sie sind ein Auszug aus den Studienergebnissen. Die Bewertung erfolgt jeweils auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 7 (sehr gut), wobei der zu erwartende Mittelwert 4 ist.

  • Wie negativ/positiv bewerten Sie das Erklärvideo?
  • Würden Sie es weiterempfehlen?
  • Das Erklärvideo hat mir optisch gut gefallen.
  • Die Story im Erklärvideo hat mir gut gefallen.

Ergebnisse: Gratifikationen (Auszug)

Diese Ergebnisse kann man vereinfacht als das bezeichnen, warum der Zuschauer vom Ansehen des Films seiner Meinung nach profitiert hat oder welche Impulse er bekommen hat. Auch hier zeigen sich hohe Werte – und zwar sowohl beim Thema „Information“ als auch „Unterhaltung“.

  • Ich kann jetzt mitreden.
  • Es hat mir Spaß gemacht.
  • Ich konnte mich informieren.
  • Ich habe Denkanstöße bekommen.

Ergebnisse: Erinnerung

Hier konnten wir interessante Ergebnisse hinsichtlich der Auswirkungen der Unterhaltsamkeit bzw. des Storytellings auf die Erinnerungsleistung finden, die in Relation zu den nur drei Filmminuten übrigens ebenfalls sehr hoch war. Dazu wollen wir aber hier noch nicht alles verraten…

Ergebnisse: Einstellung (Auszug)

In der Unternehmenskommunikation – intern wie extern – geht es in der Regel um die Veränderung von Einstellungen der Stakeholder. Wir haben die Einstellung der Studienteilnehmer zum Thema des Films (im konkreten Fall „Erdgas“) vor und nach dem Ansehen des Films abgefragt und konnten einen signifikant positiven Einfluss des Films auf die Einstellung feststellen – in nur drei Minuten!